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Pressemitteilung Landrat Herbert Mirbeth zeichnete engagierte Bürger aus
„Ehrenamt ist wertvoll für die Gemeinschaft“

Mitteilung vom 02.02.2010

Landrat Herbert Mirbeth (2. Reihe l.) zusammen mit den Geehrten: Albert Straubinger, Rosa Donauer, Anna Elisabeth Ferstl, Christina Krüger (1. Reihe v. l.) und Ludwig Schaffelhuber (2. Reihe r.)

Regensburg (RL). Landrat Herbert Mirbeth überreichte das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt an Rosa Donauer (Kallmünz), Anna Elisabeth Ferstl (Mintraching), Ludwig Schaffelhuber (Pentling) und Albert Straubinger (Laaber). Adolf Stadlmeier (Holzheim am Forst) wurde in Abwesenheit geehrt. Das Ehrenzeichen für Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz wurde Christina Krüger aus Pfatter verliehen. An der Feierstunde im Landratsamt nahmen auch Siegfried Bauer, 1. Bürgermeister aus Kallmünz, Kurt Senft, 1. Bürgermeister aus Mintraching, Albert Rummel, 1. Bürgermeister aus Pentling, Josef Heuschneider, 1. Bürgermeister aus Pfatter, Hans Schmid, 3. Bürgermeister aus Laaber sowie der Kreisgeschäftsführer des BRK Sepp Zenger teil.

„Ohne Ehrenamt würde das Gemeinschaftsleben nicht funktionieren.“ Dies betonte Landrat Herbert Mirbeth bei der Verleihung der Auszeichnungen. Im Landkreis Regensburg engagieren sich rund 60. – 70.000 Menschen ehrenamtlich in den unterschiedlichsten Bereichen. „Dies ist eine ganz wertvolle Arbeit für die Gemeinschaft“, hob Mirbeth hervor. Gerade in den Vereinen würde das Sozialverhalten der Menschen trainiert. Deshalb sei die geleistete ehrenamtliche Arbeit auch ein wichtiger Beitrag zur Sozialarbeit, für die sich der Landrat besonders bei den Geehrten bedankte.

Die Geehrten:

Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten:

Rosa Donauer (Kallmünz) war 1987 Gründungsmitglied des „Kultur- und Fremdenverkehrsvereins Kallmünz“. Seit 2002 ist sie 1. Vorsitzende des „Kultur- und Fremdenverkehrsvereins Kallmünz“. Sie organisiert Veranstaltungen, vermittelt Unterkünfte, versendet Prospekte und betreut sportliche Events. Sie betreut werktags das Oskar Koller - Museum und das Heimatmuseum in Kallmünz. Seit Mai 2008 gibt es in der Kallmünzer Burgruine auch ein kleines Burg-Café, das Rosa Donauer mit zwei weiteren ehrenamtlichen Frauen sonntags bei guter Witterung betreibt. Zudem ist Rosa Donauer seit 1986 beim Wanderverein „Burgwanderer Kallmünz“. Sie übernahm bereits 1987 das Amt der 1. Schriftführerin und führt es bis dato aus. Darüber hinaus ist Rosa Donauer seit Dezember 1996 Mitglied in der Schützengesellschaft „Burgschützen Kallmünz e.V.“ und seit 1996 beim Kath. Pfarramt St. Michael engagiert. Sie singt im örtlichen Kirchenchor, der sich wöchentlich zu Proben einfindet und stellt sich hier auch als Kassenwart zur Verfügung. Zusätzlich zu den vielen Tätigkeiten ist Rosa Donauer mehrere Jahre bis 2009 als Schriftführerin beim SPD-Ortsverein in Kallmünz tätig gewesen und 2009 übernahm sie das Amt der Kassenrevisorin.

Anna Elisabeth Ferstl (Mintraching) ist seit 1969 Mitglied beim FC Mintraching. Im März 1971 gründete sie zusammen mit einem anderen Mitglied die Abteilung Damen-Gymnastik. Sie wurde zur Abteilungsleiterin gewählt und hatte dieses Amt bis 1984 inne. Von 1972 bis 2008 war sie Übungsleiterin in der Abteilung Damen-Gymnastik. Sie hat einmal pro Woche eine jeweils 45-minütige Gymnastikstunde durchgeführt. Nachdem dieses Angebot großen Zuspruch fand, konnte dadurch die Mitgliederzahl der Abteilung und somit auch des FC Mintraching deutlich erhöht werden. Auch nach ihrer aktiven Zeit als Übungsleiterin stellt sie sich immer noch als Ersatztrainerin zur Verfügung.

Ludwig Schaffelhuber (Pentling) hat sich als Sammler alter Fotografien hervorgetan und dokumentierte das Aussehen der früheren Ortsteile der Gemeinde Pentling. Er sammelt seit 30 Jahren alte Fotos aus der Gemeinde Pentling. Aus dieser Leidenschaft entstand 2005 ein Buch über die Heimatgeschichte in Pentling. Als Bürger des Ortes hat Ludwig Schaffelhuber im Laufe der Jahrzehnte einen Fundus an Wissenswertem über seinen Heimatort zusammengetragen und sein großes Wissen nun niedergeschrieben und damit das Geschichtserbe Pentlings erhalten. Ludwig Schaffelhuber war darüber hinaus von 1957 bis 1962 Mitglied im Schützenverein „Bergeshöh Großberg“. Seit 1962 ist er Mitglied des Schützenvereins „Stilles Tal Graß e.V.“. Von 1963 bis 1974 war er 1. Schriftführer. Als 1. Sportleiter engagierte er sich von 1966 bis 1998 und er übernahm von 1974 bis 1976 sowie von 1978 bis 1990 das Amt des 2. Jugendleiters. Auch auf Sektionsebene hat er sich große Verdienste erworben. So war er von 1964 bis 1993 1. Kassier und 1. Sportleiter der Sektion Aubachtal. In dieser Funktion hat Ludwig Schaffelhuber Jahr für Jahr das Internationale Preisschießen um den großen Quelle-Preis organisiert. Für diese umfassende Aufgabe „opferte“ er sogar 14 Tage seines Jahresurlaubes.

Albert Straubinger (Deuerling) ist seit 1980 Mitglied des TSV Deuerling und des Sportkegelvereins Regensburg (SKVR). Er war von 1984 – 1986 Abteilungsleiter der Kegelabteilung des TSV Deuerling, von 1986 bis 1988 stellvertretender Abteilungsleiter und von 1986 bis 1989 Jugendleiter. Über 17 Jahre hinweg übernahm er (1989 bis 2006) das Amt des 1. Sportwartes. Ab 2006 wurde er wiederum zum Abteilungsleiter gewählt. Ebenso hat Albert Straubinger im Sportkegelverein Regensburg ehrenamtliche Tätigkeiten wahrgenommen. Von 1990 bis 2001 übernahm er das Amt des Jugendleiters. Ab 2001 wurde er zum Sportwart der Herren gewählt. Er absolvierte eine Übungsleiterausbildung in der Sportschule Grünwald und ist Schiedsrichter mit B-Lizenz.

Adolf Stadlmeier (Holzheim a. Forst) war 38 Jahre aktiver Platzwart des „ASV Holzheim a. Forst e.V.“. Seit 1966 kümmerte er sich fast täglich um die Sportanlage. Er ist zur tragenden Säule des Vereins geworden. Er war auch maßgeblich am Bau des Sportheimes beteiligt und erlebte alle Höhen und Tiefen des Vereins mit.
Im Oktober 2007 wurde ihm die Goldene Verdienstnadel des Bayerischen Fußballverbandes verliehen.

Ehrenzeichen für Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz

Christa Krüger (Pfatter) ist seit Januar 1967 Mitglied der Bereitschaft Regensburg, jetzt Frauenarbeitskreis (FAK) Regensburg. Sie absolvierte die Schwesternhelferinnen-Ausbildung und nahm an zahlreichen Fortbildungen teil. Im Jahre 1997 wurde Christa Krüger zur Leiterin des FAK Regensburg gewählt. Über 8 Jahre leitete sie den FAK in beispielhafter Weise. In den 80er Jahren begleitete sie regelmäßig die Kinderverschickung und Kindererholung an die Nordsee und nach Südtirol. Obwohl Christa Krüger 35 Kilometer außerhalb von Regensburg wohnt, leistet sie in Regensburg Sanitätseinsätze bei vielen Veranstaltungen, regelmäßige Sanitätsdienste im Stadttheater und bei den Bürgerfesten. Der Einsatz für die Betreuung der Albanien-Flüchtlinge forderte Frau Krüger oft bis zum Letzten. Es musste dabei für mehrere hundert Personen täglich gekocht werden. Bei den Wallfahrten, die jährlich zu Pfingsten stattfinden, fehlen ihre helfenden Hände nie. Im November eines jeden Jahres beginnt beim BRK Regensburg die Weihnachtspaket-Aktion für Bedürftige. Dabei steht Christa Krüger mit ihrem Mann wochenlang in der K-Schutz-Küche und hilft beim Sortieren und den Vorbereitungsarbeiten. Die Betreuung im Blutspendedienst, die oft bis zu 10 Stunden dauert, leitete sie viele Jahre. Seit 2005 steht sie auch jetzt noch als Helferin zur Verfügung.


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